Klimahaus effi mit nur einem Euro Heizkosten pro m² Wohnfläche

5. September 2009
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In Zeiten stetig steigender Heizkosten spielt die Energiebilanz eines Hauses eine immer wichtigere Rolle. Das Passivhaus schneidet diesbezüglich hervorragend ab, doch geht die Energieeinsparung häufig zulasten des Wohnkomforts. „In der Vergangenheit haben viele Bauherren die nötigen Vorgaben des Passivhauses als Einschränkungen empfunden. Beispielsweise lassen sich Räume nur schwer unterschiedlich temperieren“, erklärt Thomas Elster, Vorstand der 81fünf AG. Gemeinsam mit der LBS hat die 81fünf high-tech & holzbau AG das Passivhaus zum Klimahaus „effi“ weiterentwickelt. Es setzt neue Maßstäbe, indem es Komfort und Energiesparen verbindet.

(Foto: LBS)

WEiterentwicklung des Passihauses: Das Klimahaus effi (Foto: LBS)

Die Bauherren können im neuen Klimahaus mit Heizkosten von nur einem Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr rechnen. Die Vorstellung von „effi“ bei der LBS in Münster hat nicht nur Medienvertreter und Baufachleute begeistert, auch Klimaexperte Professor Dr. Mojib Latif von der Universität Kiel war beeindruckt. Wenn Häuser kaum noch Energie verbräuchten, sei dies Klimaschutz, der Spaß mache, so Latif bei der Präsentation von „effi“. Er sieht jeden Bürger in der Pflicht, den jährlich pro Kopf verursachten Ausstoß von elf Tonnen Kohlendioxid zu senken. Das Klimahaus zeige konkrete Schritte, wie jeder dazu beitragen könne, so Professor Latif.

„effi“ heißt ein neues Hauskonzept der LBS West, das die Sparsamkeit eines Passivhauses mit voller Alltagstauglichkeit kombiniert. (Foto: LBS)

„effi“ heißt ein neues Hauskonzept der LBS West, das die Sparsamkeit eines Passivhauses mit voller Alltagstauglichkeit kombiniert. (Foto: LBS)

Dass klimafreundliches Wohnen nicht zulasten des Wohnkomforts geht, zeigt das Klimahaus besonders bei der Heizung. Denn erstmals ist bei der Passivhaus-Bauweise die Zonierung von Temperaturen uneingeschränkt möglich. In jedem Raum kann über kleine Heizflächen eine unterschiedliche Temperatur erzielt werden. Auf diese Weise ist es auch möglich, kurzfristig die Temperatur zu erhöhen, wenn beispielsweise überraschend Besuch eintrifft oder es im Bad kuschelig warm sein soll.

Auf solche Ereignisse und individuelle Lebensgewohnheiten „reagiert“ das Klimahaus, ohne seine Energiebilanz zu beeinträchtigen. Erreicht wird dies vor allem durch höhere Solarerträge. Grundlage der „effi“-Idee sind Erfahrungswerte der 81fünf-Partner beim Bau von Häusern mit minimalem Energieverbrauch bei gleichzeitig hohem Wohnkomfort. Die Gesellschaft ist ein bundesweites Netzwerk von klein- und mittelständischen Holzbaubetrieben, Architekten, Haustechnikern und Bauträgern. Die 81fünf AG zählt zu den wichtigen, unabhängigen Akteuren, die in Deutschland das energiesparende und wohngesunde Bauen vorantreiben.

„Durch das erprobte Zusammenspiel von Energietechnik, Planung und Bauausführung wird der klassische Passivhaus-Standard mühelos erreicht“, erklärt Elster. „effi“ braucht gerade einmal ein Fünftel der Heizenergie, die nach der ab Herbst 2009 gültigen Energie-Einsparverordnung zulässig ist und macht damit seinem Namen alle Ehre: „effi“ ist die Kurzform von „Effizienz“. Die Neuerungen des Klimahauses haben auch die Forscher der Technischen Universitäten von Berlin und München neugierig gemacht. Sie begleiten das Projekt im Rahmen eines Forschungsauftrags zum nachhaltigen Nutzerverhalten.

Eine Reaktion

  1. Gehart Siekmannn Januar 16th, 2012 at 12:42

    Ich bitte um Informationsmaterial über das effi-Passivhaus.
    danke.mfg.Siekmann

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